Keine Angst vor „den Wehen“ - 5 Tipps um mit den Schmerzen besser umgehen zu können

Wenn Frau zum ersten Mal schwanger ist, fragt sie sich einen Großteil der Zeit, „Wann wird es wohl los gehen?“, „Wie fühlen sich Wehen an?“, „Werde ich die Schmerzen aushalten?“.

Wie kann man sich denn jetzt am „besten“ auf die Geburt und die Wehen vorbereiten? Jede Frau beschreibt die Wehen und deren Intensität anders. Ich zum Beispiel habe bei all meinen Geburten am Anfang keine Wehen gespürt bzw. habe ich sie nicht als solche wahrgenommen. Es war mehr ein Gefühl , „ein aufgeregt sein“ und Unwohlsein im Rücken. Meine Wehenbeginne waren jedesmal „Zufallsbefunde“. Ich konnte meist sehr lange sehr gut mit den Wehen umgehen.

Viele Fragen sich: „Gibt es etwas was den Schmerz vielleicht leichter macht?

Ja das gibt es!

Mal ganz abgesehn von Schmerzmitteln und Co kann man sich durch viele zusätzliche Tools vorbereiten bzw. die Wehen dann, während der Geburt, lindern.

Tipp 1

Einstimmung und Vorbereitung auf die Geburt:

Es gibt eine Menge an Angeboten und Techniken auf dem Markt. Sowohl in Form von Büchern (z.B.: Positve Birth von Jasmin Nerici, Die selbstbestimmte Geburt von Ina May Gaskin, Die Hebammensprechstunde von Ingeborg Stadelmann, Instinctive Birth von Isabella Ullrich uvm.) als auch in Form von Kursen und Coachings bzw. Begleitungen  (durch Hebamme, Doula, Online, Kurs mit Hebammen, Positive Birth Kurs usw.)!

Wichtig ist dass jede Frau für sich selbst herausfindet was für sie der richtige Weg ist! Denn man kann sich sowohl mental, als auch mit Atemtechniken, Bewegungsübungen uvm. auf die Wehen und die Geburt vorbereiten .

Mein ganz persönlicher Tipp als Krankenschwester lautet „lass den Schmerz fließen“!

Tipp 2

Die richtige Postion finden bzw. in Bewegung bleiben :

Es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten um sich dem Schmerz quasi anzupassen. Frau kann verschieden Stellungen und Positionen einnehmen. Zum Beispiel den Vierfüsslerstand, hockend, stehend während man die Arme um den Hals des Partners/in legt und viele mehr.

Ebenso macht es einen großen Unterschied ob man liegen muss, (weil man zB. am CTG hängt oder eine PDA bekommen hat) oder sich bewegen kann und darf.

Mir hat es immer sehr geholfen mich bewegen zu können, ich bin Stufen auf und abgegangen, habe mein Becken gekreist und bin in der Dusche in die Hocke gegangen um mir sowohl den Geburtsverlauf zu erleichtern als auch mit dem Schmerz besser umgehen zu können.

Tipp 3

Einsatz von Ätherische Ölen:

Es gibt viele verschiedene ätherische und pflanzliche Öle die dich schon während der Schwangerschaft unterstützen können. Auch für den Umgang mit den Wehen gibt es viele Möglichkeiten mit den Ölen zu arbeiten! Um zB. den Schmerzen entgegen zu wirken kann man einen Anker, mit der Hilfe eines angenehmen Duftes setzen. Ein selbst gemischtes Massageöl mit zb. Johanniskrautöl und Mandarinenöl (wirkt entkrampfend) , kann man sich auf das Kreuzbein und dem gesamten unteren Rückenbereich einmassieren lassen, um die Wehen zu erleichtern.

Tipp 4

Wärme und Wasser:

Können helfen sich leichter zu entspannen und die Muskeln dabei unterstützen sich zu lockern um so den krampfartigen Wehen den Wind etwas aus den Segeln nehmen. Also auch wenn es für einige Frauen keine Option ist in der Badewanne zu gebären so kannst du trotzdem einige Zeit unter der Dusche oder in der Badewanne verbringen , um sich so etwas Erleichterung zu verschaffen.

Tipp 5

Lachen :

Durch das Lachen schüttet der Körper Glückshormone aus! Das heißt dass Endorphine freigesetzt werden und im Gegenzug das Stresshormon Adrenalin reduziert wird. Stress kann man bei einer Geburt nämlich gar nicht brauchen! Endorphine wirken quasi wie ein natürliches Schmerzmittel! Lass dir von deinem Partner/in, Hebamme oder Doula Witze oder lustige Geschichten erzählen!

Bei meiner zweiten Geburt, zu Hause mit meiner Hebamme und einem Großteil meiner Familie, hatten wir es unheimlich gemütlich, wir haben uns lustige Geschichten erzählt und auch der Spaß blieb nicht zu kurz.

Diese 5Tipps verhelfen dir zu einer leichteren Geburt. Die Schmerzen/Wehen lassen sich dadurch zwar nicht wegzaubern, aber du hast so die Möglichkeit dich individuell damit zu befassen bzw.vorzubereiten und während der Geburt besser damit umzugehen!

Abseits dieser 5 Tipps gibt es noch viele andere Möglichkeiten , gerne bin ich dir bei der Suche nach deinem Weg hilfreich.

Im Anschluß findest du diverse Links die dir helfen können deinen Umgang mit den Wehen zu finden und dir Unterstützung zu holen.

Bei Fragen melde dich gerne bei mir unter office@bewegte-mama.at

Deine Claudia

www.bewegte-mama.at

https://www.positivebirth.at/positive-birth-kongress-2019/ (Rabattcode: TicketCWe10)

„Positive Birth“ das Buch von Jasmin Nerici (Bestellung via office@bewegte-mama.at

Du möchtest mich kennen lernen? Dann besuche mich auf der Babyexpo in Wien vom 10.05.-12.05.2019, gleich neben der „Positive Birth“ Schwangerenlounge

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Damit kannst du dir Gutes tun

 

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